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Wein(Stein) ist Kunst

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Wenn nach der Gärung die Weine aus dem Fass oder Gärtank abgezogen werden, bleibt am Boden des Gärbehälters die nicht mehr aktive Weinhefe, das Geläger zurück. Gleichzeitig verändert sich durch die Gärung das chemische Gleichgewicht im Wein: War es zunächst der Zucker, der neben Wasser den Hauptbestandteil des Mostes mit etwa 15 - 20 % Anteil bildet, ist jetzt an seine Stelle der Alkohol mit 11 - 13 % getreten. Dadurch verändern sich die chemisch-physikalischen Eigenschaften des Getränkes.

Kalium und Calcium als wichtigste Mineralstoffe reagieren dadurch mit der Weinsäure und werden als Weinstein ausgeschieden. Je nach Wein geht das aber nicht sofort vonstatten, es kann sich über Jahre hinauszögern und passiert manchmal auch erst nach der Flaschenfüllung - soweit bekannt.

Der Großteil des Weinsteins scheidet sich aber bereits bei der Gärung ab und setzt sich im Hefetrub, dem Geläger ab oder lagert sich an den Wänden der Fässer und Weintanks an. Dadurch entstehen in Weinfässern oft zentimeterdicke Weinsteinkrusten.

Wenn der Weinstein sich aber im Edelstahltank an der Wand absetzt, gibt das manchmal ein ganz besonderes Bild - wie am Beispiel unseres 2017er Weißburgunders, der das nebenstehende Bild gestaltet hat.

Weinmachen ist nicht nur Handwerk - Weinmachen ist auch Kunst!