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Weingut Fink - Aktuelles

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Ernte 2011 - Beste Qualität, wenig Menge

 TraubenEin spannendes Jahr geht zu Ende, die Ernte 2011 ist abgeschlossen. Nach den bedrohlichen Wetterkapriolen (Winterfrost im Dezember mit an die -20 °C, Spätfrost im Mai und schwerem Hagelschlag Ende Juni) ist das Jahr doch noch halbwegs gut ausgegangen.

Die Reife der Trauben war nahezu perfekt, das trockene warme Wetter ab Mitte August bis Ende September hat für eine optimale Entwicklung der Trauben gesorgt.

Da so gut wie keine Fäulnis der Trauben aufgetreten ist, gibt es keine Selektionsverluste bei der Lese, dies gleicht die durch den Hagel reduzierte Menge etwas aus.

Am Ende kann man mit der Erntemenge zufrieden sein (nur bei Blaufränkisch und Weißburgunder war doch der Hagelschaden zu groß), die Qualität ist aber beeindruckend: die Weißweine reif und mild aber mit einer vollen, wahrscheinlich auch langlebigen Fruchtigkeit; die Rotweine tiefdunkel und konzentriert wie schon lange nicht mehr.

Zuletzt konnte noch eine Spätlese geerntet werden: die wenigen Trauben vom Weißburgunder hatten bei der Lese an die 21° KMW, und dies ganz ohne Botrytis - die beste Basis für einen fruchtintensiven Prädikatswein.

 

Bio-Umstellung ist abgeschlossen

klee
Nach drei langen Jahren ist nun endlich die Bio-Umstellung abgeschlossen. Alle ab nun  geernteten Trauben sind Trauben "aus biologischem Anbau".

Bezeichnungstechnisch ist das ganze etwas kompliziert: Da es in der EU für die Kellerwirtschaft keine "Bio-Vorschriften" gibt, dürfen Weine nicht als Bio-Wein, sondern nur als "Wein aus biologischem Anbau" bezeichnet werden. Bei Traubensaft hingegen, darf der Saft als "Bio-Traubensaft" angeboten werden.

Egal, die Bezeichnung ist die eine Sache, der Inhalt die wichtigere. Sie können sicher sein, dass ab sofort die EU-Bio-Richtlinen eingehalten werden, was in etwa bedeutet:

  • Verzicht auf "Kunstdünger" - anstatt dessen Begrünung der Weingärten und Einsatz von Kompost zur Nährstoffversorgung
  • Verzicht auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutz
  • Stärkung der Widerstandskraft der Reben durch Präparate, Laubarbeit und Anlage einer vielseitigen "Nützlingsfördernden" Begrünung
  • Verzicht auf zahlreiche Weinbehandlungsmittel (die man aber normalerweise sowieso nicht braucht, sondern nur verwendet, wenn ein Wein "repariert" werden muss, das sollte sowieso nicht vorkommen.

Diese Arbeitsweise orientiert sich an der EU-Bio-Verordnung 834/2007 und wird mindestens einmal jährlich von einer unabhängigen, staatlich autorisierten Kontrollestelle geprüft (in unserem Fall von der Austria Bio Garantie ABG).

Folgende Angaben finden Sie daher auf den Produkten, die nach Bio-Richtlinien erzeugt wurden:
die Kontrollstellennummer der ABG: "AT-BIO-301" und unseren Betriebscode "BC-0224"

   

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